Das Hauptmotiv für die Erkundung der eigenen Familiengeschichte liegt sicherlich in der menschlichen Neugier begründet. Aber: Wen kann man noch fragen, der darüber Bescheid wüsste? Schließlich: Unser Jahrhundert ist nicht mehr das Jahrhundert des Geschichtenerzählens. Die Folge: Familienbanden entschwinden. Das Leben heute erwartet von uns Flexibilität und Mobilität. Dadurch verstreuen sich Familien über Städte, Länder und sogar Kontinente.
Der nächste Faktor: Zeit. Familiengeschichten spielen sich oft nicht nur an einem Ort ab. Vom Elsass an den Ural und wieder zurück. Das lässt sich in mehreren hundert Jahren Familiengeschichte bewerkstelligen.
Aber heute? Seine Familienforschung in die eigene Hand zu nehmen bedeutet oft: Reisen, reisen, reisen. Das kostet viel Zeit und Geld. Und nebenbei bemerkt: Die Begeisterung der Kinder darüber, dass Mama oder Papa den Urlaub im Archiv verbringen hält sich in Grenzen.
Und selbst wenn man sich die Mühe macht: Wer kann heute noch die altdeutsche Schrift lesen? Schon ordentlich geschriebene Standesamtsdokumente sind eine Hürde. Im weiteren Verlauf einer Forschung sind jedoch noch Handschriften aus dem 17. Jh. und früher in den Archivalien zu entziffern.
Das Miteinander in einer Gesellschaft beruht auf deren Werten. Altbundespräsident Prof. Roman Herzog hat schon in seiner berühmten „Ruckrede“ einen Anstoß gegeben.
Werte schafft aber nicht die große Politik! Werte werden in der Familie geschaffen. Ein solcher Wert ist Respekt und Anerkennung der Leistung unserer Vorfahren. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir sind. Ohne sie wäre wir nämlich gar nicht.
Die Kenntnis über deren Leben vermittelt die genealogische Forschung. Auffällig ist dabei, daß sich besonders Kinder für ihren Platz im Stammbaum, sprich: in der Geschichte (der Familie) interessieren. Die geschriebene Familienchronik nimmt allen Personen die Anonymität und gibt ihnen ein Gesicht.
Der außerordentlich enge Kontakt zu unseren Mandanten, sowie ständiger Austausch und Information im internen Bereich entwickeln immer neue Sichtweisen im Unternehmen.
Wurden in den ganz frühen Forschungen noch reine Datenauflistungen als Endergebnisse „geliefert“, so hat sich dies in den letzten Jahren zu einer sehr umfangreichen redaktionellen Arbeit entwickelt, die zumeist sogar mehrere Bände umfasst.
Heute erzählen wir ganz individuelle Familiengeschichten und Einzelschicksale im gesamtgeschichtlichen Kontext. Diese Entwicklung verdanken wir sowohl der Kreativität unserer Mandanten, als auch unseren Mitarbeitern.
Wir legen besonderen Wert darauf, schon vor Beginn eines Forschungsauftrags die Wünsche und persönlichen Motivationen unserer Mandanten kennen zu lernen. Damit ist jede Forschung ganz speziell auf diese individuellen Interessen und Anliegen ausgerichtet.
Die persönliche Betreuung während des gesamten Forschungsprozesses ist dabei ein ganz besonderes Leistungsmerkmal von PRO HERALDICA.
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